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Diagnose

Um die Sakroiliitis zu diagnostizieren, spielen die Entstehungsgeschichte der Beschwerden (Anamnese), die Symptome, die Lokalisation der Schmerzen und wohin sie ausstrahlen sowie die Einschränkungen für den Patienten eine entscheidende Rolle. In der körperlichen Untersuchung wird die Schmerzverteilung überprüft und eingegrenzt. Beim so genannten Provokationstest übt der Mediziner durch bestimmte Bewegungen Belastungen auf das Gelenk aus, die bei einer Erkrankung typische Schmerzen auslösen oder verstärken. Dies gilt als wichtiger Hinweis.

Im weiteren Verlauf können unter einer Röntgen- oder CT-Kontrolle Injektionen in das Gelenk durchgeführt werden. Damit ist es möglich, zu testen, ob die Schmerzen für die Wirkdauer des Betäubungsmittels abzuschalten sind, was ebenso ein Hinweis wäre, dass die Sakroiliitis vorliegt. Zu den weiteren diagnostischen Maßnahmen gehören eine Computertomographie des Gelenks sowie die Anfertigung einer Kernspinaufnahme der Wirbelsäule. Damit können andere Erkrankungen ermittelt oder ausgeschlossen werden, die sich zum Beispiel aus der Wirbelsäule ergeben.

Auf dem Röntgenbild lassen sich Veränderungen jedoch erst nach etwa acht Jahren Krankheitsdauer nachweisen, während das MRT eine frühere Diagnose erlaubt. Wurde eine Sakroiliitis diagnostiziert, ohne dass im Vorfeld eine der genannten Grunderkrankungen festgestellt werden konnte, ist eine weiterführende Diagnostik wichtig, um diese zum Teil schwerwiegenden Krankheiten rasch zu therapieren.